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Senegal, gut aufgestellt, um CAN 2027 auszurichten?

Senegal CAN

Während die Qualifikation für den Afrikanischen Nationen-Pokal (CAN) 2023 ausgetragen wird, laufen bereits Bewerbungen für die Ausrichtung des CAN 2027 ein. Senegal hat sich für die Ausrichtung des Wettbewerbs positioniert.

In den Büros der Konföderation des Afrikanischen Fußballs (CAF) nehmen die Bewerbungen von Verbänden um die Ausrichtung von CAN 2027 zu. Wenn der nächste CAN in Côte d'Ivoire und der nächste - im Jahr 2025 - in Guinea gespielt wird, haben sich bereits sechs Länder für die Organisation des Fußballtreffens positioniert.

Denn jetzt, die marokkanische Kandidatur steht noch nicht fest. Die marokkanischen Medien berufen sich auf dem nationalen Verband nahestehende Quellen, um den Antrag abzulehnen. Als jedoch letztes Jahr Zweifel über Kameruns Kapazitäten schwebten, um die letzte CAN zu organisieren, Marokko hatte in letzter Minute versucht, die Organisation des Wettbewerbs zu stehlen.

Tansania, Sambia, Burkina Faso und das Tandem Botswana-Namibia haben bereits ihre Kandidaturen für CAN 2023 angekündigt. Das bisher jüngste Land ist daher Senegal, das laut mehreren Sportmedien seine Kandidatur am Montag, dem 6. Juni, eingereicht hat.

Dies erklärt im Übrigen die von der senegalesischen Regierung für drei Wochen eingeleitete Renovierung mehrerer Stadien. Derzeit verfügt Senegal über zwei ziemlich gut ausgestattete Stadien für die Ausrichtung internationaler Wettbewerbe, nämlich das Stade Senghor und das jüngste von Diamniadio – das Stade Abdoulaye Wade.

Warum Senegal alle Chancen hat

Es geht auch nicht nur um die Anzahl der Stadien. Auch wenn Sportinfrastruktur beim Studium der Akten sowohl Voraussetzung als auch Ziel von CAF ist. Wenn die senegalesische Kandidatur alle Chancen hat, dann auch wegen ihrer wirtschaftlichen Tragfähigkeit. Aber auch das Vorhandensein aller Sicherheits- und Regulierungsfaktoren im Senegal.

Es sollte auch daran erinnert werden, dass der jüngste Sieg der Teranga Lions bei CAN 2021 in Kamerun den senegalesischen Fußball stark belebt hat. Es ist sicher, dass der Staat daraus Kapital schlagen will, aber es ist vor allem eine Gelegenheit, im Senegal ein „Fußballerbe“ aufzubauen, das seit November 2018 laut FIFA-Rangliste die beste Männermannschaft Afrikas hat!

Am vergangenen Samstag bestritt Senegal zudem sein erstes Spiel der CAN 2023-Qualifikation gegen Benin. Die Löwen von Aliou Cissé gewannen mit 3 Toren zu einem. Ein Hattrick der Lokomotive des senegalesischen Teams Sadio Mané, der damit zum Torschützenkönig in der Geschichte Senegals wird.

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